In einem Video (Instagram/LinkedIn) der VolkswagenStiftung geht Hannah Arendt Stipendiat Nathaniel Brunt, Ph.D, der Frage nach, wie Fotoarchive gleichzeitig Erinnerungsspeicher und Werkzeug für Anerkennung, Teilhabe und Gerechtigkeit sein können.
Brunt kommt von der University of Victoria Library in Kanada und forscht noch bis Ende Oktober 2026 zusammen mit Prof. Dr. Ina Blümel im Projekt „Yazidi Digital Vernacular Archives and the Ethics of Memory: Visual Culture, Conflict, and Civic Transformation in Lower Saxony & Iraq” an der TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek in Hannover. Im Zentrum steht die Frage, wie gemeinschaftsbasierte Fotoarchive jesidischer Gemeinschaften in Niedersachsen und im Irak ethisch verantwortungsvoll gesichert, erhalten und aktiviert werden können – um demokratische Teilhabe, Pluralismus und gesellschaftliche Sichtbarkeit zu stärken.